Blitzlicht vom Cafe International Plus

Spannend war der von Monika Hoegen moderierte Austausch mit den Gästen aus so vielen verschiedenen Kontexten: aus der Antidiskriminierungsarbeit, der humanitären Hilfe und der Internationalen Zusammenarbeit. Einige sind ehrenamtlich, andere beruflich in der Migrationsarbeit tätig, unterstützen Geflüchtete bei der Jobsuche oder beim Zugang zu Arbeit oder sind als Trainer:innen unterwegs.

Dankbar waren wir für die Erfahrungsberichte, wie  - v.a. auch intersektionale Diskriminierung wirkt , z.b. als Frau mit Migrationsbiographie und Mutter mit zeitlichen Einschränkungen am Arbeitsmarkt - erfährt man oft stärkere Vorbehalte als männliche, weiß und deutsch gelesene Männer. Gerade beim Zugang zu Arbeit spiegelt sich dies: Es braucht viermal mehr Bewerbungen als bei bei deutsch gelesenen Kandidat:innen.

Ein Grund, warum wir  diese Workshops zusammen mit dem Goethe-Institut anbieten und auch auf Arbeitgeber zugehen mit unserem Angebot "Diverse Teams gewinnen"  für eine diversitätsorientierte Personalgewinnung.

Heut ist auch der vierte Workshop für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu Ende gegangen, bei dem Teilnehmende aus über 13 Ländern zu geschaltet waren und Menschen, mit migrationsbiographie, die bereits in Deutschland leben, aber immer noch große Hürden am Arbeitsmarkt erfahren. Aus dem Spinnen-Netz waren auch Teilnehmende dabei. Die Workshops haben verschieden Trainer:innen aus dem Diversity-Pool gestaltet.  Im September gibt es die nächste Runde mit vier neuen Bewerbungstrainings.