Online-Vorstellung des DEval-Meinungsmonitors Entwicklungspolitik 2026: Wissen, Motive und Vorbehalte in disruptiven Zeiten

Mit dem „Meinungsmonitor Entwicklungspolitik“ untersucht das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit regelmäßig die öffentliche Meinung der deutschen Bevölkerung zur Entwicklungspolitik.
 
Weltweit zeigt sich in vielen Staaten ein Trend zu autokratischer Regierungsführung, und nationalistische und rechtspopulistische Positionen gewinnen in vielen liberalen Demokratien an Bedeutung. Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in der Entwicklungspolitik wider; die disruptive Neuausrichtung der Außenpolitik und internationalen Zusammenarbeit in den USA unter Donald Trump sticht hier besonders hervor. Diese Trends fallen mit fortbestehenden, neuen oder sich verschärfenden globalen Herausforderungen zusammen, wodurch die Errungenschaften der vergangenen 35 Jahre in vielen Bereichen der EZ gefährdet sind. Vor dem Hintergrund der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Lage in Deutschland und des dadurch entstehenden Spardrucks hat die 2025 gebildete Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD die EZ-Ausgaben reduziert und auch die Ausrichtung der Entwicklungspolitik angepasst. 

Vorstellung des Berichts durch:
Alexandra Gödderz, DEval 
Sebastian Schneider, DEval 
Helge Zille, DEval 
Paneldiskussion mit:
Marlehn Thieme (Präsidentin Welthungerhilfe) 
Prof. Dr. Isabel Günther (Professorin für Entwicklungsökonomie an der ETH Zürich) 
Dr. Mark Schwiete (Teamleiter Strategische Einsätze & Kommunikation bei der KfW Entwicklungsbank)

Moderation:

Dr. Martin Bruder, DEval