Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Monitoring-Stelle UN-BRK

Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist die unabhängige Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands (§ 1 DIMR-Gesetz). Es ist gemäß den Pariser Prinzipien der Vereinten Nationen akkreditiert (A-Status). Zu den Aufgaben des Instituts gehören Politikberatung, Menschenrechtsbildung, Information und Dokumentation, anwendungsorientierte Forschung zu menschenrechtlichen Themen sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Es wird vom Deutschen Bundestag finanziert. Das Institut ist zudem mit dem Monitoring der Umsetzung von UN-Behindertenrechtskonvention und UN-Kinderrechtskonvention sowie der Berichterstattung zu den Konventionen des Europarats zu Menschenhandel und zu Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt betraut worden. Hierfür hat es entsprechende Monitoring- und Berichterstattungsstellen eingerichtet.

Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention sucht – vorbehaltlich der Zusage der Projektfinanzierung - zum nächstmöglichen Zeitpunkt, vorzugsweise zum 01.05.2026,

eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in.

Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit 19,5 (50 %) Wochenstunden.

Die Stelle wird entsprechend Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund) vergütet und ist auf zwölf Monate befristet.

Dienstort ist Berlin.

Aus arbeitsrechtlichen Gründen können nur Bewerber*innen berücksichtigt werden, die nicht zuvor beim Deutschen Institut für Menschenrechte beschäftigt waren.

Menschenrechtsarbeit braucht vielfältige Perspektiven. Wir begrüßen daher Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen, insbesondere von Menschen mit Behinderungen und Menschen, die sich als Sinti*zze, Rom*nja, Schwarze Menschen, Person of Color, jüdisch, muslimisch oder Geflüchtete bezeichnen, sowie von trans oder intergeschlechtlichen Personen und Hochschulabsolvent*innen der ersten Generation.

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor jeglicher Form der Ausbeutung und Gewalt ist für das Deutsche Institut für Menschenrechte eine zentrale Aufgabe und ein zentrales Anliegen. Das Institut hat sich daher eine Kinderschutz-Richtlinie für die eigene Arbeit gegeben und setzt die Bereitschaft, sich dem Verhaltenskodex dieser Richtlinie zu verpflichten, voraus.

Ihre Aufgaben:

Sie verstärken unser Team im Ländermonitoring der Bundesländer Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen durch Recherche, Aufbereitung und Analyse von Datenlage und Forschungsstand zu einigen ausgewählten Themenbereichen, unter anderem zum Thema Mobilität / öffentlicher Personennahverkehr sowie zu Fragen der Kinder- und Jugendbeteiligung. Sie erstellen in diesen Themenbereichen eigenständig Beratungspapiere und Publikationen. Außerdem bereiten Sie Veranstaltungen konzeptionell und organisatorisch vor.

Mit der Durchführung der Aufgabe sind planbare, ein- oder mehrtägige Dienstreisen in die genannten Bundesländer verbunden.

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes sozialwissenschaftliches Studium oder vergleichbare Qualifikation
  • Erfahrungen und Kenntnisse in der quantitativen und qualitativen Sozialforschung sowie im Umgang mit statistischen Daten und deren Auswertung
  • Kenntnisse und Erfahrungen zur Situation und zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen

Ihre Arbeitsweise ist geprägt von hoher Selbstständigkeit und Teamfähigkeit bei gleichzeitiger Zuverlässigkeit und Termintreue.

Wünschenswert sind:

  • Berufserfahrung auf einem der Gebiete Politik bzw. Politikberatung, Rechts- und/oder Teilhabeberatung, Verbands- oder sonstige zivilgesellschaftliche Arbeit, Wissenschaft, Verwaltung
  • Erfahrung in der Kommunikation mit verschiedenen Zielgruppen und Kenntnisse über barrierefreie Kommunikation
  • Interesse an übergreifenden Fragen des Diskriminierungsschutzes
  • Interesse an interdisziplinärer und intersektionaler Arbeit sowie an menschenrechtsbasierter Forschung

Wir bieten:

Eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Position in einer interdisziplinären Abteilung. Sie sind Teil eines sehr motivierten Teams, in dem eine wertschätzende Zusammenarbeit auf Augenhöhe gelebt wird.

Durch eine flexible Arbeitszeitgestaltung und die Möglichkeit mobiler Arbeit ermöglichen wir eine gute Balance zwischen Beruf- und Privatleben. Wir bieten auch Unterstützung bei technischen Hilfsmitteln und sonstigen individuellen Bedarfen. Das Institut unterstützt nachhaltige Mobilität durch einen Zuschuss zum Deutschlandticket Job. Das Institut bezuschusst zudem die betriebliche Altersvorsorge (VBLU) sowie vermögenswirksame Leistungen. Unsere Mitarbeitenden können die Vorteile einer Mitgliedschaft im Sozialwerk Bund und der Wohnungsfürsorge des Bundes nutzen.

Die Tätigkeit wird bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen entsprechend Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund) vergütet.

Kontakt:

Wir führen ein halb-anonymisiertes Bewerbungsverfahren durch. Zur Bewerbung nutzen Sie bitte ausschließlich unser Onlinebewerbungsformular und füllen die dort hinterlegten Bewerbungsunterlagen aus. Bitte schicken Sie uns weder Lebenslauf noch Anschreiben oder Foto. Wenn wir Ihre vollständigen Unterlagen benötigen, werden wir Sie kontaktieren. Barrierefreie Bewerbungsformate stellen wir Ihnen gern zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie dafür Cathrin Kameni, un-brk(at)institut-fuer-menschenrechte.de, Tel.: 030 259 359 - 450.

Die Bewerbungsfrist endet am 16.03.2026 um 12:00 Uhr (Eingang Ihrer vollständigen Unterlagen am Institut).

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 13. und 14.4.2026 über Zoom statt. Der genaue Termin wird mit der Einladung bekannt gegeben.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Ort: Berlin Bewerbungsfrist: 16.03.2026 Arbeitgebende Organisation: Deutsches Institut für Menschenrechte

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