Wissenschaftler*innen aufgepasst❗
Für das Forschungsprojekt „Ökologische Transformation und antidemokratische Krisenmobilisierung“ wird zum 1. Juli 2026 ein*e wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in gesucht!
Gesucht wird eine promovierte Person mit einschlägiger Forschungserfahrung zu politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen durch den Klimawandel, zur sozial-ökologischen Transformation, zu Gefährdungspotenzialen für den demokratischen Zusammenhalt sowie zur Abwehr von Klimaschutzpolitik.
Erwartet wird außerdem Expertise in der quantitativen Sozialforschung, insbesondere in der Auswertung von Befragungsdaten.
Die Stelle umfasst einen Stundenumfang von 35 Stunden pro Woche. Sie ist angelehnt an den Tarifvertrag der Länder (TV-L EG 13) und befristet bis 31. Mai 2029. Der Arbeitsort ist Jena. Bewerbungsfrist: 15.05.2026 Zur ausführlichen Ausschreibung: Das Forschungsprojekt ist Teil des Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ).
Das FGZ ist ein interdisziplinäres, transferorientiertes Institut mit 11 Standorten. Der Standort Jena ist
am IDZ angesiedelt. Das IDZ ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit dem Ziel, die
demokratische Kultur und Zivilgesellschaft in Thüringen und darüber hinaus zu stärken. Zentrale
Aufgabe des Instituts ist es, Wissenslücken über demokratiefeindliche und -gefährdende Phänomene,
Strukturen und Bewegungen zu identifizieren und durch wissenschaftliche Untersuchungen zu
schließen. Das IDZ begreift sich als Ort der öffentlichen Sozialforschung, in dem der Erkenntnisgewinn
und -transfer zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik einen zentralen Platz einnimmt.
Kurzbeschreibung des Forschungsprojekts
Das Projekt „Ökologische Transformation und antidemokratische Krisenmobilisierung” fokussiert den
politischen und gesellschaftlichen Konflikt um die sozial-ökologische Transformation. Im Mittelpunkt
stehen Strategien und Handlungsmuster der Ablehnung bzw. Be- und Verhinderung von
Klimaschutzpolitik, und die damit verbundene Gefährdung des demokratischen Zusammenhalts unter
besonderer Berücksichtigung von Potenzialen antidemokratischer Krisenmobilisierung. Hierzu werden
Konflikt-, Abwehr- und Mobilisierungsdynamiken sowie ihre gesellschaftspolitischen
Kontextbedingungen mit einem Schwerpunkt auf Ostdeutschland untersucht.
Selbstständige Auswertung, Aufbereitung und Interpretation von Forschungsergebnissen
sowie Erstellung von Forschungsberichten und Publikationen
Eigenverantwortliche Mitwirkung an wissenschaftlichem Transfer sowie Konzeption und
Durchführung von Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit
Konzeption, Organisation und Durchführung zielgruppenspezifischer Veranstaltungsformate
im Projektkontext
Eigenständige Mitarbeit an der Projektdokumentation, dem Berichtswesen sowie an der
Erstellung von Förderanträgen und konzeptionellen Projektbausteinen
Was wir uns wünschen:
• Sehr guter wissenschaftlicher Hochschulabschluss sowie abgeschlossene Promotion in
Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie oder einem benachbarten sozial- und
geisteswissenschaftlichen Fach
• Sehr gute Kenntnisse und Forschungserfahrung zu politischen und gesellschaftlichen
Herausforderungen durch den Klimawandel und im Kontext der sozial-ökologischen
Transformation; zu Gefährdungspotenzialen für den demokratischen Zusammenhalt;
Akteur*innen und Strategien der Abwehr von Transformationspolitik und -prozessen (Denial,
Delay, Obstruction) sowie Fragen der sozialen und kulturellen Ungleichheit
• Expertise in quantitativer Forschung, den entsprechenden Methoden sozialwissenschaftlicher
Statistik und deren Anwendung, insbesondere der Auswertung von Befragungsdaten
• Gute Kenntnisse in qualitativer Forschung, Methoden und deren Anwendung
• Gute Englischkenntnisse, ggfs. Kenntnisse weiterer Fremdsprachen
• Teamorientierung, Flexibilität im Umgang mit wechselnden Anforderungen sowie Bereitschaft
zu Dienstreisen
Was wir bieten:
Eine verantwortungsvolle, vielseitige und interessante Tätigkeit
Ein hochmotiviertes, kompetentes und kollegiales Team
Flexible Arbeitszeiteinteilung mit zentralem Arbeitsort in Jena und Möglichkeiten der
mobilen Arbeit
30 Tage Urlaub im Jahr (bei 5-Tage-Woche)
Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen angelehnt an den Tarifvertrag der Länder (TV-L
EG 13)
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann senden Sie uns bis zum 15.05.2026 per E-Mail Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (max.
1-seitiges Motivationsschreiben, Referenzen, Lebenslauf, ausgewählte Zeugnisse) z.H. der
Projektleitung Dr. Axel Salheiser mit dem Betreff „Bewerbung A_07“ an bewerbung@idz-jena.de.
Wenden Sie sich bei Fragen gern an Dr. Axel Salheiser (axel.salheiser@fgz-risc.de).
Das aktive Einbringen und Abbilden vielfältiger Expertisen, Perspektiven und Lebensrealitäten sind für
unsere Arbeit essenziell. Um diese im Team abbilden zu können, bestärken wir insbesondere
Juden*Jüdinnen, BIPoC, Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte, LGBTQIA+,
Sinti*zze und Rom*nja und Menschen mit Behinderung sich zu bewerben.
Der Arbeitsplatz ist leider nicht komplett barrierefrei.
Datenschutzhinweis: Die Datenverarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens geschieht
ausschließlich zweckgebunden und im Einklang mit der Datenschutzgrundverordnung. Alle Informationen zur
Datenverarbeitung gemäß Art. 12 ff. DS-GVO finden Sie unter https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/datenschutz
Wir suchen eine Person für folgende Tätigkeiten:
Eigenständige Konzeption, Planung und Durchführung wissenschaftlicher Untersuchungen im
Rahmen des Projekts
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Ort: Jena Bewerbungsfrist: 15.05.2026 Arbeitgebende Organisation: Universität Jena