GLOBALER FRAUEN* GENERAL STREIK am 9. März 2026

Frauen haben genug! Genug von systematischer Abwertung, von unbezahlter Care-Arbeit, von Femiziden, von patriarchalischen Machtstrukturen, vom Gender Pay Gap – die Liste ist lang! 

Deshalb nehmen sich am 9. März 2026 Frauen* an vielen Orten einen Tag frei – sie lassen bezahlte und unbezahlte Arbeit ruhen, sie streiken, sie tanzen, sie schreien, sie sind stumm. Sie füllen mit ihren Auftritten Straßen und Plätze.

Unter dem Slogan ENOUGH! BASTA! gehen sie gemeinsam auf die Straße. Männer* sind dabei. Sie streiken mit, sie kümmern sich zuhause um die Care-Arbeit. Sie bringen ihr ENOUGH! zum Ausdruck.
Die Isländerinnen haben es 1975 vorgemacht, als sie für einen Tag ihre Arbeit niederlegten und das Land zum Stillstand brachten.
 

In Bonn sind es z.B. 50 rote Stühle auf dem Münsterplatz, auf denen Frauen innehalten.
Ab 12:00 sagen und singen Frauen auf dem Münsterplatz ihr GENUG!  

Initiatorin ist Isabell Lisberg-Haag, die auch Mitglied im Spinnen-Netz ist.

In 20 Pavillons und an Tischen diskutieren und reden wir mit Frauen und Männern über die für sie wichtigen Themen. Die Rapper*innen CONNY & Liser aus Köln sind dabei wie die Geschäftsführerin von UN-Women – Bettina Metz.
„Uns geht es darum, ein breites Spektrum von Frauen, Verbänden und Initiativen dabei zu haben, denn wir haben alle GENUG! Von vielen Dingen“, so die Initiatorin in Bonn, Dr. Isabell Lisberg-Haag.

Ab 18:30 diskutiert sie mit der Autorin Souad Lamroubal (Die Demokratie der Anderen) im Haus der Bildung über Feminismus, Generationenunterschiede und kulturelle Aspekte.

In Köln finden von 12-14 Uhr auf dem Rudolfplatz Aktionen statt - u.a. organisiert von Spinnen-Netzmitglied Nicole Koerkel.

Was machen die Berliner:innen?

Come to the flash mob: THE RED Scream: Weltzeituhr Alexandeplaz Alexanderplatz 1

Und: S Bahnhof Tiergarten Tiergarten, Nähe Brandenburger Tor, Berlin 


Am 9. März 2026 sind Frauen* weltweit aufgerufen, nach ihren jeweiligen Möglichkeiten und Bedingungen zu streiken: durch das Niederlegen von bezahlter und unbezahlter Arbeit, durch öffentliche Aktionen, symbolische Protestformen, künstlerische Interventionen oder kollektive Präsenz im öffentlichen Raum. Ziel ist kein einheitliches Ritual, sondern ein vielstimmiger, globaler Aufschrei -– GENUG! Insgesamt beteiligen sich knapp 60 Regionalgruppen und Frauen in den USA, in der Schweiz, Österreich, Spanien etc. an der Aktion.

www.enoughgenug.org